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Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Das ist ja unbestritten. Daher verwundert es auch nicht, dass viele Hundebesitzer die Vorfreude auf Weihnachten mit ihren Vierbeinern teilen. Wie? Ganz einfach! Mit einem Adventskalender für Hunde. Natürlich kann man einen Weihnachtskalender schon fix und fertig befüllt im Zoofachhandel kaufen, aber viel schöner ist doch das Selbermachen. Außerdem mag nun auch nicht jeder Hund alles, was in so einem fertigen Kalender drin ist. Ihr kennt die Vorlieben eures Hundes am besten, also solltet ihr den Hundeadventskalender selber basteln. Es ist gar nicht schwer und wir haben Tipps und Vorschläge für euch.

Adventskalender für Hunde selber basteln

Adventskalender sind eine schon recht alte Tradition, die wir immer wieder gern weiter fortsetzen. Ich selbst habe heute einen selbstgebastelten Adventskalender von meiner Schwester geschickt bekommen und mich riesig darüber gefreut. Nun kann ich die Tage bis Weihnachten wie schon die Menschen im 19. Jahrhundert mit kleinen Tüten mit geheimnisvollen Kleinigkeiten zählen. Warum also nicht auch diese Freude, wie so viele im Leben, mit dem Hund teilen? Auch der vierbeinige Freund kann so jeden Tag ein Leckerli oder ein Spielzeug entdecken und steht nicht mehr nur mit bettelndem Blick und geiferndem Maul beim Plätzchen backen in der Küche.

Was kommt in den Adventskalender für Hunde rein?

Die erste Frage, die ihr euch stellen solltet, ist natürlich, was in solche einen Adventskalender für Hunde eigentlich rein soll. Natürlich gibt es keine Schokolade, Gummibärchen oder Weihnachtsplätzchen wie für die kleinen und großen Kinder. Es muss hundgerecht sein, aber es muss nicht immer auch etwas zu essen sein. Je nachdem, was euer Vierbeiner am liebsten mag, sucht ihr euch 24 kleine Überraschungen zusammen. Das können Hühnerfüße sein, leckere Kauknochen, Rinderochsenziemer, vielleicht eine kleine Creme aus Lachs oder ähnlichem, Frikadellen aus Pansen, Hundekuchen oder Hundekekse. Hundekekse kann man prima selber backen. Wir werden euch dafür bald auch mal ein paar Rezepte zusammensuchen und im Blog veröffentlichen, wie ihr die leckeren Kekse für euren Hund backen könnt. In einigen Säckchen, Tüten, Schachteln oder worin ihr auch immer die Kleinigkeiten für die Adventstage versteckt, können sich auch Spielzeuge verstecken. Vielleicht ist es Zeit für einen neuen kleinen Ball, ein kleines Quietschtier zum Draufrumkauen oder ein neues Tau. Am 24. Dezember kann es dann ja auch etwas Größeres sein. Wie wäre es denn mit einem neuen Kuscheltier oder Kuschelkissen.

Material für den Adventskalender für Hunde

Habt ihr euch entschieden und alles für die Befüllung des Adventskalenders ausgesucht, dann geht es daran, zu überlegen, wie man die Sachen am besten verpackt. Eurem Hund ist relativ egal, wie die Verpackungen aussehen und ob sie rot oder grün sind, glitzern oder süße Aufkleber haben. Er will nur an den Inhalt. Seid also eher etwas kreativ dabei, wie ihr die Verpackung gestaltet, damit der Hund vielleicht auch etwas zu tun hat, die Leckerlis aktiv auspacken kann.  Grundsätzlich gibt es wirklich viele Möglichkeiten, wie ihr den Adventskalender basteln könnt. Je nachdem, wie groß die Verpackungen sein müssen, nehmt zum Beispiel einfach Butterbrotpapiertüten, kleine Leinensäckchen, bastelt kleine Schächtelchen oder benutzt alte Socken. Hey, alte Socken sind doch wunderbar! Da kaut man als Hund doch sowieso total gern drauf herum.

Beschäftigung für den Hund mit dem Adventskalender

Was ich meinen Katzen oft anbiete, wenn sie alleine sind, sind Klopapierrollen, in denen sich Leckerlis verstecken. Die Enden sind mit Zeitungspapier verschlossen und die Stubentiger müssen da also ein bisschen arbeiten, um an die guten Teile zu kommen.  Das ist auch eine Idee für den Hund. Ihr packt die Rollen einfach nur noch ein bisschen schön ein, wie ein Bonbon. Ihr kennt doch sicher die Knallbonbons, die es immer an Silvester irgendwie wieder auf die Tische der Feiernden schaffen? Genauso sieht dann eure Rolle aus. Für größere Leckerlis und Spielzeuge und größere Hunde könnt ihr ja auch Küchenpapierrollen dafür nehmen. Euer Hund hat nun auch noch eine kleine Aufgabe und bekommt  nicht einfach so etwas. Auch bei den Varianten mit Tüten und Socken muss euer Hund erst einmal auspacken, ehe er das Leckerli oder das neue Spielzeug bekommt.

Ach, noch etwas. Den Adventskalender für Hunde kann man natürlich nicht einfach so irgendwo aufhängen. Dann passiert, was passieren muss: Gleich am ersten Tag ist die Wartezeitüberbrückung bis Weihnachten vorbei, weil euer Hund schon alle 24 Überraschungen auf einmal aufgerissen und wahrscheinlich sogar verspeist hat. Deponiert also den Weihnachtskalender für den Hund an einem sicheren Ort und holt jeden Tag das entsprechende Päckchen heraus. Am besten, wenn ihr gerade euer eigenes Türchen aufmacht.

Na, Lust bekommen, einen Hundeadventskalender zu basteln? Dann schnell alles zusammengesucht, denn viel Zeit ist ja nicht mehr bis wir das erste Türchen schon öffnen können. Dieses Jahr vielleicht gemeinsam mit dem Hund.

 

Adventskalender für Hunde basteln
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